Chirurgie

Ob erfahrene Generalisten oder hochqualifizierte Spezialisten – unsere Chirurgen sind in unterschiedlichen Bereichen für ihre Patienten da. Hierzu zählen:

  • Allgemeinchirurgie
  • Viszeralchirurgie
  • Unfallchirurgie
  • Minimal-invasive Chirurgie
  • Handchirurgie
  • Kinderchirurgie

Dabei ist nicht bei allen Eingriffen ein stationärer Krankenhausaufenthalt nötig: Viele Operationen sind dank moderner und schonender Operations-Methoden auch ambulant möglich.

Schwerpunkte der Chirurgie

Viszeralchirurgie

Einen wesentlichen Anteil am Leistungsumfang hat die Viszeralchirurgie mit der Behandlung von Eingeweidebrüchen (Leisten- und Bauchwandhernien) und Operationen an Schilddrüse, Magen, Leber, Dick- und Enddarm (Colon/Rektum) sowie der Gallenblase.

Hierbei kommen in verstärkten Maße besonders schonende Verfahren der minimal-invasiven Chirurgie zum Einsatz. Durch Schwerpunktbildung in der Kplus Gruppe werden planbare Eingriffe bei gut- und bösartigen Erkrankungen von Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und Speiseröhre (Ösophagus) in der St. Lukas Klinik durchgeführt.

Eingeweidebrüche

Als Eingeweidebrüche bezeichnet man Ausstülpungen des Bauchfells durch einen angeborenen oder erworbenen Defekt der Bauchwand. Häufig treten sie in der Leistengegend (Leistenbruch oder Leistenhernie) auf. Ein Leistenbruch entsteht an einer Schwachstelle im Bereich der Leistenregion. Aufgrund der körperlichen Gegebenheiten (beim Mann ziehen der Samenstrang, Gefäße, verschiedene Hüllschichten für den Hoden von innen nach außen durch die Bauchdecke — bei der Frau nur das Mutterband) sind Männer viel häufiger betroffen als Frauen. Der Leistenbruch kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens durch Belastung erworben werden. Oft besteht gleichzeitig eine sogenannte Bindegewebsschwäche. Viele Patienten bemerken ihren Leistenbruch selbst. Er zeigt sich durch ziehende Schmerzen von der Leiste nach oben zum "Beckenknochen" bzw. nach unten zum Hoden oder Oberschenkel. Eine Schwellung der Leiste, die sich beim Pressen, Husten und Heben, bei der Arbeit oder beim Sport verstärkt, ist Hinweis für die Diagnosestellung durch den Arzt. Die Schmerzen in der Leiste, die durch Druck auf Nerven entstehen, können unterschiedlich ausgeprägt sein, sind aber selbst nicht gefährlich. Die Gefahr besteht darin, dass der Bruch im Laufe der Zeit größer wird und eine "Einklemmung" auftreten kann. Das Bauchfell stülpt sich zusammen mit Fettgewebe (Lipom) durch die "Bruchlücke" wie ein Finger eines Gummi-Handschuhes und bildet einen "Bruchsack", der sich bei erhöhtem Bauchinnendruck weiter vergrößert. In diesen Bruchsack können Teile der Bauchorgane, z. B. eine Darmschlinge hineinrutschen und sich gelegentlich verklemmen. In diesem Fall wird eine Notoperation notwendig, um das Absterben eines eingeklemmten Darmteils zu verhindern oder bereits abgestorbenen Darm zu entfernen.

Besonders bei Wunden, deren Heilung nicht problemlos verlaufen ist, weist die zurückbleibende Narbe oft für einen längeren Zeitraum nur eine geringe Festigkeit auf. Deshalb kann es an einer solchen Schwachstelle der Bauchwand relativ leicht zu einem Narbenbruch kommen, insbesondere dann, wenn der Bauchinnendruck durch schwere körperliche Arbeit oder starkes Husten ansteigt. Pro Jahr müssen sich etwa 50.000 Patienten in Deutschland nach Eingriffen im Bauchbereich einer Nach-Operation wegen eines Narbenbruches unterziehen. Ziel dieser Operation muss es sein, die Anatomie der vorderen Bauchwand wiederherzustellen. Störungen an der Bauchmuskulatur rufen Störungen an der Rückenmuskulatur hervor.

Um eine rasche Wiederherstellung der Festigkeit zu erreichen, werden heute regelmäßig Kunststoffmaterialien zur Rekonstruktion verwendet. Mit einer solchen Technik (Verwendung von Kunststoffnetzen, die zur elastischen Verstärkung in die Bauchdecke eingebracht werden) sind niedrige Wiederauftretensraten bei der Rekonstruktion der vorderen Bauchwand von unter fünf Prozent zu erwarten.

Bei Eingeweidebrüchen führt die Abteilung für Chirurgie an der St. Lukas Klinik folgende Operationsverfahren durch

  • Herniotomien nach Shouldice (mit und ohne Netz): Bei der Shouldice Operationsmethode wird in Vollnarkose oder Spinalanästhesie (Betäubung der unteren Körperhälfte), eventuell auch in örtlicher Betäubung nach Anlage des Leistenschnittes die Bruchpforte von außen eingeengt, indem mehrere Schichten der Bauchwand zur Verstärkung gedoppelt und mit einem Kunststoff-Faden vernäht werden. Dadurch entsteht Zug auf die Bauchwand in der Leistengegend und auf das Fadenmaterial. Hierdurch können oft gerade in der anfänglichen Zeit nach der Operation unangenehme Schmerzen entstehen, die eine Schmerzmitteleinnahme erforderlich machen. Diese Methode macht eine Schonung der Bauchdecke für circa zwölf Wochen erforderlich, bis die endgültige Festigkeit erreicht ist. Als Onlay Patch bezeichnet man dabei ein Kunststoffnetz, das mit einem Schnitt und von außen auf der Bauchdecke (unterhalb der äußeren Hautschicht) aufgenäht wird. Als Sublay Patch bezeichnet man hingegen ein Kunststoffnetz, das mit einem Schnitt und von außen unter die Bauchwand eingebracht wird.
  • Endoskopische Hernienoperationen (TEPP): Mit der rasanten Entwicklung der operativen Laparoskopie und der minimal-invasiven Chirurgie (MIC) in den letzten Jahren und den damit einhergehenden Vorteilen für die Patienten wurden neue Operationsmethoden zur Reparation des Leistenbruches entwickelt und weitgehend standardisiert. Bei den endoskopischen Operationsmethoden ("Schlüssellochmethode") werden durch Röhrchen (Trokare) eine kleine Kamera, kleine Zangen und Scheren in den Körper eingeführt. Über die bekannten Lücken und Schwachstellen der Leistenregion wird von innen zwischen Bauchfell und Bauchwand ein sogenannter Patch eingebracht. Dieser besteht aus einem gut verträglichen, nicht resorbierbaren Polypropylene-Vlies. Polypropylene wird in der Medizin seit 40 Jaren mit gutem Erfolg eingesetzt. Ernsthafte Nachteile sind bislang nicht bekannt. Bei der total extraperitonealen Patch Plastik (TEPP) erfolgt der Zugang außerhalb des Bauchraumes (extraperitoneal). Die Baucheingeweide werden in der Regel nicht tangiert oder gesehen. Der Zugang mit dem Endoskop erfolgt vor dem Bauchfell.

Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt wie ein schmetterlingsförmiges Schild vor der Luftröhre unterhalb des Kehlkopfes. Sie wiegt beim Erwachsenen normalerweise circa 20 bis 25 Gramm und ist weder zu sehen noch zu tasten. Ihre Aufgabe ist es, aus Jod und anderen Bausteinen die Schilddrüsenhormone herzustellen, zu speichern und über das Blut an den Körper abzugeben. Diese Schilddrüsenhormone regeln Stoffwechselvorgänge und halten sie im Gleichgewicht: Sie steuern das Wachstum und sorgen dafür, dass sich Nervensystem, Kreislauforgane, Drüsen und Muskulatur im Kindesalter normal entwickeln und später reibungslos funktionieren.

Zur Bildung der Schilddrüsenhormone — das wichtigste heißt Thyroxin — benötigt die Schilddrüse Jod, das in ausreichender Menge aus der Nahrung aufgenommen werden müsste. Da deutscher Ackerboden teilweise zu jodarm ist, enthalten viele Nahrungsmittel zu wenig Jod, um den menschlichen Tagesbedarf damit zu decken.
Bei Jodmangel kann nicht genügend Schilddrüsenhormon produziert werden und der Hormonspiegel im Blut sinkt ab. Über einen Regelkreis wird die Schilddrüse vom Gehirn angeregt, mehr Schilddrüsenhormon zu produzieren, um den Bedarf für den Stoffwechsel zu halten. Im Bestreben, sich dieser Situation anzupassen, vergrößert sich die Schilddrüse krankhaft, um auch noch geringste Mengen von Jod aufnehmen zu können. Es entsteht ein Kropf (Struma).

Neben gleichmäßigem (diffusem) Wachstum der Schilddrüse gibt es auch Knotenbildungen, die je nach Funktion als kalte oder heiße Knoten bezeichnet werden. Zum Teil recht harmlos müssen viele unter Medikamenteneinnahme nur beobachtet, andere jedoch operativ entfernt werden. Blutwerte, Ultraschall und eine szintigrafische Untersuchung helfen, die Diagnose zu sichern.

In der St. Lukas Klinik werden gutartige und bösartige Erkankungen der Schilddrüse sowie Nebenschilddrüsentumore behandelt. Dies geschieht beispielsweise durch Teilentfernung eines oder beider Schilddrüsenlappen, eine komplette Schilddrüsenentfernung sowie Neuromonitoring des Stimmbandnerven.

Bluterguss, Narbenbildung sowie in seltenen Fällen Störungen der Nebenschilddrüsenfunktion oder Beeinträchtigungen der Stimmbandnerven gehören zu den unerwünschten Komplikationsmöglichkeiten der operativen Behandlung. Durch die Verwendung einer speziellen elektronischen Sonde kann der Stimmbandnerv während der Operation überprüft werden. Hierdurch kann das Auftreten dieser Komplikation nochmals deutlich gesenkt werden.

 

Magen

Das Ärzteteam behandelt Geschwüre sowie gut- und bösartige Tumore des Magens (Carcinom, Gastrointenstinale Tumore). Als Geschwüre bezeichnet man tiefliegende Substanzdefekte der Haut oder Schleimhaut (beim Magengeschwür beispielsweise der Magenschleimhaut), die nicht durch eine äußerliche Verletzungen, wie beispielsweise Abschürfungen nach Stürzen entstehen. Tumore sind Neubildungen von Körpergewebe, die durch Fehler im Zellwachstum entstehen. Behandelt werden Erkrankungsformen durch Magenteil- oder Totalentfernung mit Dünndarmersatz und Bildung einer künstlichen Magentasche (Pouchbildung).

Leber

In das Behandlungsspektrum fallen Lebertumore und -metastasen, die das Ärzteteam operativ entfernt. Durch ein spezielles Verfahren werden unter Hitzeeinwirkung Lebertumoren verödet (Thermoablation). Viele der Eingriffe können minimal-invasiv durchgeführt werden und finden wenn nötig in Zusammenarbeit mit der Radiologie teilweise CT-gesteuert statt.

Dick- und Enddarm (Colon und Rektum)

Es werden klassische und minimal-invasive Operationen bei Divertikulitis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und Karzinomen vorgenommen. Auch die Kombination mehrerer Behandlungsmethoden (multimodale Therapiekonzepte) sowie Pouchverfahren finden Anwendung. Bei Pouchverfahren wird ein Reservoir aus einer Darmschlinge gebildet, was die direkte Darmentleerung hinauszögert und einen dauerhaften künstlichen Darmausgang vermeiden kann.

Die Divertikulose ist die häufigste krankhafte Veränderung der Dickdarmwand. Heute leiden mehr als 50 Prozent der Westeuropäer darunter. Ballaststoffarme Ernährung, Bewegungsmangel und Bindegewebsstoffwechselstörungen gelten als auslösende Ursachen und kennzeichnen die Divertikulose/Divertikulitis als echte Zivilisationskrankheit. Es handelt sich bei Divertikeln um Ausbuchtungen des Darmes an Schwachstellen der Darmwand. Diese Ausstülpungen kommen mit zunehmendem Alter häufiger vor und können verschieden groß sein. Divertikel an sich sind harmlos. Gelegentlich kommt es aber zu einer Entzündung. Diese kann je nach Schweregrad bis zu einem Darmdurchbruch führen und Eiterungen im Bauchraum verursachen. Die Entzündung entsteht durch Kotbestandteile, die sich in den Ausstülpungen festsetzen. Diese Komplikation der Divertikulose nennt man Divertikulitis. Häufigstes Symptom der Divertikulitis sind Schmerzen im linken Unterbauch. Gelegentlich kann der erkrankte Darmabschnitt so verlagert sein, dass die Schmerzen im rechten Unterbauch auftreten. Oft wird die Erkrankung durch Verstopfung begleitet. Da die Schwachstellen des Darmes im Bereich des Durchtritts von Blutgefäßen durch die Darmwand liegen, kann es bei dieser Erkankung auch zur Eröffnung von Blutgefäßen und zur heftigen Blutung aus dem After kommen. Bei Schmerzen im linken Unterbauch und natürlich auch einer Blutung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer einfachen Entzündung wird sich eine Beobachtung, meistens in einem Krankenhaus, anschließen. Hier sollte im Anschluss an die akute Entzündung der Darm durch Röntgen und/oder eine Darmspiegelung untersucht werden. Bei wiederholten Schüben oder einer schweren Entzündung mit Stuhlproblemen, Abszess oder Darmdurchbruch wird der Arzt eine Operation empfehlen. Der befallene Darmabschnitt, meistens das Colon sigmoideum, wird entfernt und die Darmenden werden wieder vereinigt. Nur im Falle einer sehr schweren Entzündung, bei der schon das Bauchfell betroffen ist, wird man sich je nach Krankheitsbild zur Anlage eines künstlichen Darmausganges entschließen müssen. Dieser wird in den meisten Fällen wieder zurückverlegt werden können. Die Operation wird in der St. Lukas Klinik laparoskopisch, also ohne großen Bauchschnitt, durchgeführt.

Die Colitis ulcerosa ist eine chronische Entzündung des Dick- und Mastdarms, von der in Deutschland circa 150.000 Patienten betroffen sind. Hierbei entstehen Geschwüre im Darm, die medikamentös behandelt werden müssen. Am häufigsten tritt die Krankheit im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf. Häufig sind auch Körperteile außerhalb des Darms befallen (Gelenke, Haut, Gallenwege). Zu den Symptomen der Colitis ulcerosa gehören blutiger Durchfall, Stuhldrang, häufiger Stuhlgang, Darmkrämpfe und das Gefühl der nicht vollständigen Darmentleerung. Durch die Entzündung im Dickdarm wird dem Darminhalt kein Wasser mehr entzogen, so dass es zu starken Durchfällen mit Schleim und Blut kommt, die von starken Krämpfen begleitet werden. Blutuntersuchungen können Aufschluss darüber geben, ob eine Colitis ulcerosa vorliegt. Hinzu kommen Ultraschalluntersuchungen, Computer- oder Magnetresonanztomographie. Vor allem aber ist eine Darmspiegelung (Koloskopie) notwendig. Eine spezielle medikamentöse Therapie sorgt für das Abklingen der Entzündung und soll weiteren Schüben vorbeugen sowie Komplikationen (z. B. Durchbruch der Darmwand, Darmverschluss) verhindern.

Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung des Darms, die auf einer Störung des Immunsystems beruht. Auch eine genetische Ursache ist bislang noch nicht auszuschließen. In Deutschland tritt die Krankheit eher selten auf und betrifft meist junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Die Entzündung kann im gesamten Magen-Darm-Trakt auftreten, findet sich jedoch gehäuft am Ende des Dünndarms und dem Übergang zum Dickdarm. Auch andere Organe und Körperbereiche (Gallenwege, Wirbelsäule, Haut, Augen und Gelenke) können betroffen sein.

Morbus Crohn äußert sich durch Durchfälle, Blutungen, Schmerzen im rechten Unterbauch, Fieberschübe, Schmerzen im Bewegungssystem und Beschwerden am After. Die Erkrankung tritt schubweise auf und muss durch Spezialisten medikamentös behandelt und überwacht werden.

Gallenblase

Die Gallenblase ist ein Speicherorgan für die Gallenflüssigkeit, die für die Fettverdauung benötigt wird. Die Gallenflüssigkeit wird in der Leber gebildet und fließt über Gallengänge in den Dünndarm. Ein Teil wird dabei in der Gallenblase gespeichert. Wenn die Bestandteile der Gallenflüssigkeit nicht im richtigen Verhältnis zueinander vorliegen und verklumpen, können Gallensteine entstehen.

  • gleichbleibend drückende Schmerzattacken (von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden Dauer) im rechten Oberbauch, die auch in den Rücken und die rechte Schulter ausstrahlen können
  • Schmerzen und Beschwerden während oder nach dem Essen mit Übelkeit und Erbrechen
  • Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmitteln
  • evtl. Gelbfärbung der Haut und Lederhaut des Auges, bierbrauner Urin (bei Gallengangssteinen)

Treten diese Beschwerden auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Durch die Untersuchung des Blutes und eine Ultraschalluntersuchung des Oberbauches kann fast immer die Diagnose gestellt werden. In manchen Fällen (z. B. Gallengangsstein) sind weitere Untersuchungen erforderlich.

Bei Gallenkoliken oder einer Entzündung der Gallenblase oder -gänge durch Gallensteine sollte nach entsprechender Vorbereitung eine operative Therapie erfolgen. Hierbei werden die Gallensteine mitsamt der Gallenblase entfernt.
Die Operation erfolgt fast immer laparoskopisch (Schlüsselloch-Chirurgie) in Vollnarkose. Meist ist ein stationärer Aufenthalt von weniger als einer Woche erforderlich.

Ein Leben ohne Gallenblase hat keine bleibenden Nachteile. Eine spezielle Diät ist im Anschluss an die Entfernung der Gallenblase nicht erforderlich. Am verträglichsten ist jedoch eine ausgewogene, fettarme, vitamin- und ballaststoffreiche Kost.

Bauchspeicheldrüse

Behandelt werden gut- und bösartige Tumore der Bauchspeicheldrüse, akute und chronische Entzündungen sowie Zysten. Zum operativen Behandlungsspektrum zählen beispielsweise die magenerhaltende Pankreaskopfresektion, Pankreaskorpus- und -schwanzresektion sowie milzerhaltende Resektionsverfahren.

Speiseröhre

Hierunter fallen beispielsweise sackartige Ausstülpungen der Speiseröhre (Divertikel), Krebs der Speiseröhre, Refluxerkrankungen und gutartige Verengungen (Stenosen). Die Behandlung erfolgt u. a. über einen Zweihöhleneingriff mit Speiseröhrenersatz durch Magenschlauch (nach Ong) oder Dickdarm (nach Merendino) oder die Refluxoperation nach Toupet (laparoskopisch).

Sodbrennen und Aufstoßen (Reflux) gehören zu den häufigsten Symptomen des oberen Magen-Darm-Traktes. Man geht davon aus, dass circa 40 Prozent der Westeuropäer im Laufe ihres Lebens unter Refluxbeschwerden leiden. Bei den meisten Patienten sind diese auf die zugrunde liegende Refluxerkrankung (Zurücklaufen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre) zurückzuführen. Häufigste Ursache ist ein Zwerchfellbruch. Dies führt dazu, dass der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen durch Verkürzung der Speiseröhre nicht mehr richtig funktioniert und saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückläuft. Die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reagiert mit einem brennenden Schmerz. Wurden die Patienten früher noch überwiegend durch rein sauren Reflux belästigt, so ist diese Situation durch die seit zwei Jahrzehnten verfügbaren hoch wirksamen Säureblocker verändert. Aber auch der säurereduzierte Reflux kann die Speiseröhre schädigen. Die überwiegende Mehrzahl der Patienten kann mit Medikamenten erfolgreich behandelt werden. Ein Rückfluss von Mageninhalt, auch wenn er säurefrei ist, kann Kehlkopf, Bronchien, Lunge und sogar Zähne schädigen.

Man geht davon aus, dass der Reflux bei 20 Prozent aller Asthmatiker ursächlich für die Entstehung der Asthmaerkrankung ist. Erkenntnisse zur Krebsentstehung am Speiseröhren-Magen-Darm-Übergang sowie auch die Möglichkeit der laparoskopischen Operationstechnik (Schlüssellochchirurgie) führen heute zu einer Renaissance in der operativen Behandlung des Reflux. Die Refluxkrankheit ist eine chronische, oft lebenslängliche Erkrankung. Dabei lassen sich durch gewisse Verhaltensregeln die Refluxsymptome günstig beeinflussen:

  • Ernährung: Meiden Sie große Nahrungsmengen und lassen Sie sich Zeit beim Essen. Vier Stunden vor dem Schlafengehen sollten Sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Vermeiden Sie fettreiche sowie stark gewürzte Speisen und Süßes.
  • Getränke: Schränken Sie Ihren Kaffee- und Alkoholkonsum ein. Saure und kohlensäurehaltige Getränke können den Reflux verstärken.
  • Übergewicht: Einige Kilo zuviel erhöhen den Bauchinnendruck und damit den Druck auf den Magen. Auch hierdurch kann es zu einem vermehrten Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre kommen. Deshalb sollten Sie Übergewicht vermeiden.
  • Kleidung: Vermeiden Sie enge, einschnürende Kleidung.
  • Rauchen: Nikotin beeinträchtigt die Funktion des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen und fördert damit den Rückfluss des Mageninhaltes in die Speiseröhre.
  • Medikamente: Einige Medikamente führen, ebenso wie das Rauchen, zu einer Beeinträchtigung der Schließmuskelfunktion. Dazu zählen ACE-Hemmer, Nitrospray und -tabletten. Hier sollte gegebenenfalls mit dem Facharzt nochmals die Indikation für die Tabletteneinnahme überprüft werden.

Viele Patienten schaffen es nicht (oder sind nicht dazu bereit) regelmäßig säurehemmende Medikamente einzunehmen. In diesem Fall muss eine laparoskopische Fundoplikatio erwogen werden. Insbesondere dann, wenn die Erkrankung schon in jungen Jahren auftritt oder der Betroffene breits länger als ein halbes Jahr anhaltend Beschwerden hat. Die Behandlung der Refluxkrankheit betrifft drei Bereiche: Diät, Medikamente und Operation. Während einer Diät ist die Reduktion von Übergewicht und eine grundsätzliche Änderung der Ernährungsgewohnheiten notwendig. Als Medikamente stehen Substanzen zur Verfügung, die die Magensäure neutralisieren oder deren Bildung hemmen. Diätfehler und/oder das Absetzen der Medikamente führen rasch zum Wiederauftreten der säurebedingten Beschwerden (Sodbrennen). Unabhängig von der Medikamenteneinnahme bleibt aber immer das Zurückströmen von Galle in die Speiseröhre bestehen. Dies verursacht keine Schmerzen, bedingt aber langfristig Veränderungen, deren Endpunkt Krebserkrankungen der unteren Speiseröhre sein können. Diese so genannten Barrett-Karzinome treten in den letzten Jahren zunehmend auf und machen unter Umständen eine aufwändige Krebsoperation notwendig.

Die Kontrolle der säurebedingten Symptome durch Medikamente darf dabei nicht über den weiter bestehenden Reflux hinwegtäuschen. Erst eine Anti-Reflux-Operation kann diese Situation beenden und für eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität sorgen.

Das Ziel der Operation ist es, den Reflux zu verhindern. Dabei wird die krankhaft erweiterte Zwerchfelllücke eingeengt (Hiatusplastik) und das Ventil zum Magen funktionell wiederhergestellt (Fundoplikatio). Die Operation kann fast immer laparoskopisch vorgenommen werden. In Narkose wird ein kleiner Schnitt beim Nabel durchgeführt und eine Videokamera in die Bauchhöhle eingebracht (Laparoskopie). Vier weitere Röhren (Trokare), die über kleine Einstiche in den Bauch eingeführt werden, nehmen die für die Operation notwendigen Instrumente auf. Die in den Brustraum geglittenen Anteile des Magens werden in die Bauchhöhle zurückgebracht und die beiden klaffenden Zwerchfellschenkel enger zusammengenäht (Hiatus). Der höchste Punkt der Magenblase wird hinter der Speiserhöhre auf die rechte Körperseite geführt und mit Nähten fixiert. Die Manschette verhindert gemeinsam mit dem engeren Hiatus das neuerliche Hinaufgleiten des Magens und eine Verkürzung der Speiseröhre und damit den Rückfluss von Säure und Mageninhalt.

Die Operation dauert 45 bis 90 Minuten. Noch am selben Tag darf der Patient aufstehen und trinken, am nächsten Tag beginnt der Kostaufbau. Die Patienten sind sofort refluxfrei. Muskelkaterähnliche Beschwerden in der Schulter sind durch Nervenreizung möglich. Nach einer laparoskopischen Fundoplicatio kann der Patient nach vier Tagen in häusliche Pflege entlassen werden. Die Einhaltung einer bestimmten Diät ist in weiterer Folge nicht notwendig. In den ersten Wochen nach der Operation ist anzuraten, langsam und in kleineren Portionen zu essen, um die Speiseröhre an die neue Situation zu gewöhnen. Kohlensäurehaltige Getränke werden anfangs meist nicht gut vertragen.
Die laparoskopische Fundoplicatio ist in der Hand des in dieser Technik geübten Chirurgen eine sichere Methode. Das Umsteigen auf die "offene Technik" mit Bauchschnitt ist fast nie notwendig. Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten und betreffen Verletzungen der Speiseröhre, des Darmes oder Blutungen. Postoperative Probleme wie Lungenentzündung, Thrombosen, Lungenembolie, Wundinfektionen oder eine verzögerte Mobilisation sind nach laparoskopischer Fundoplicatio deutlich seltener als bei offener Operation. In wenigen Fällen kann es vorkommen, dass die neue Manschette etwas zu eng ist. In diesen Fällen kann eine einfache ambulante Aufdehnung vorgenommen werden.

Bauchfellkrebs

Bauchfellkrebs tritt häufig als Begleiterscheinung von fortgeschrittenen Tumoren des Bauchraumes auf, wie z.B. Darmkrebs, Magenkrebs oder Eierstockkrebs. Zur Therapie eines Tumorbefalls des Bauchfells (Peritonealkarzinose) steht in der St. Lukas Klinik eine Behandlungsform zur Verfügung, die eine deutliche Verbesserung der Prognose für Betroffene bedeutet. Das Verfahren kombiniert die chirurgische Entfernung des Bauchfells mit einer Spülung der Bauchhöhle mit einer erwärmten Chemotherapie-Lösung. Erfolg versprechend ist der Eingriff für Patienten, bei denen der Tumorbefall auf die Bauchhöhle beschränkt ist, es also nicht zu Absiedlungen in weiter entfernt liegenden Organen wie z.B. der Lunge gekommen ist. 

Da die Behandlung des Bauchfellskrebses äußerst komplex ist, erfordert sie ein spezielles Therapiekonzept, an dem Experten unterschiedlicher Fachrichtungen beteiligt sind. Neben Chirurgen, Onkologen, Gynäkologen, Strahlentherapeuten und Radiologen stehen in der St. Lukas Klinik auch Angebote zur psychoonkologischen Betreuung und  Ernährungsberatung zur Verfügung.

Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie umfasst die Behandlung von Arbeits-, Sport- und sonstige Unfällen. Verletzungen der Sehnen, der Gelenke sowie Knochenbrüche werden sowohl konservativ als auch operativ behandelt. Zum Behandlungsspektrum gehört auch die Endoprothetik mit der Implantation künstlicher Hüftgelenke.

Sehnen

Als Sehne bezeichnet man den Bindegewebsstrang, durch den ein Muskel mit einem Knochen verbunden ist. Sehnen haben eine schlechte Regenerationsfähigkeit, da sie nur wenige Nerven und Blutgefäße haben. Sehnenverletzungen sind deshalb meist langwierig.

Gelenke

Ein Gelenk ist die bewegliche Verbindung zwischen zwei Knochen. Zwischen den jeweiligen Knochenenden befindet sich der Gelenkspalt. Die Gelenkflächen sind von Gelenkknorpel überzogen. Das gesamte Gelenk ist von einer Hülle, der Gelenkkapsel, umgeben.

In der St. Lukas Klinik werden folgende Therapien bei Gelenkverletzungen durchgeführt:

  • Kniegelenkspiegelung
  • Totalendoprothese Hüftgelenk
  • Wiederherstellung der Schultersehnen

 

Knochenbrüche

Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder bilden gemeinsam den Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen. Alle Knochen haben einen ähnlichen Aufbau: Außen liegt eine kompakte Knochenrinde. Stabilität erlangt der Knochen durch ein feines Gitterwerk von Knochenbälkchen im Inneren des Knochens. Große Röhrenknochen sind innen hohl (Markhöhle) und von Knochenmark ausgefüllt. Außen sind die Knochen von der Knochenhaut umgeben, die aufgrund der dort liegenden Nerven sehr schmerzempindlich ist. Deshalb kommt es bei Knochenbrüchen zu starken Schmerzen. 
Knochenbrüche kommen durch Gewalteinwirkung, erhöhte Belastung (Ermüdungsbrüche) oder bei vorgeschädigtem Knochengewebe zustande. 
In der St. Lukas Klinik werden folgende Therapiemöglichkeiten angewendet:

  • Titannägel an Schlüsselbein, Oberarm, Ober- und Unterschenkel
  • Fixateur externe an Handgelenk, Ellenbogen, Unterschenkel und Becken
  • Gelenkprothesen an der Hüfte
  • Spezialschrauben an Hand und Speichenköpfchen
  • Spezialplatten ohne Gipsbehandlung

Onkologische Chirurgie (Tumor-Chirurgie)

Operationen bei bösartigen Tumoren werden vermehrt auch mit dem besonders schonenden minimal-invasiven Verfahren durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Operationen bei bösartigen Neubildungen des Darms, des Enddarms, der Bauchspeicheldrüse, der Leber sowie der Speiseröhre.

Tumorerkrankungen bedürfen einer sorgfältigen Diagnostik vor Operation und Therapie. Die Grundlage für größtmögliche Behandlungserfolge bildet besonders im Bereich der Onkologie die enge Zusammenarbeit aller an der Therapie beteiligten Ärzte - vom Radiologen und Pathologen über die Internisten, Onkologen und Strahlentherapeuten bis zu den Chirurgen. Gemeinsam planen sie während der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenzen der Kplus Gruppe, zu der auch die St. Lukas Klinik gehört, die Behandlungswege.

Darmkrebs

Langsam wachsende, gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut (Polypen oder Adenome) treten häufig im Mast- und Dickdarm auf. Kleine Polypen verursachen so gut wie keine Symptome, aus größeren Polypen kann es bluten, oder sie können zu einer Verengung einzelner Darmabschnitte führen. Über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren können sich in den Polypen bösartige Zellen entwickeln, die zu Karzinomen der Darmschleimhaut führen können. Um dies zu vermeiden, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung besonders wichtig. Ab dem 50. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen einen Test auf verstecktes (okkultes) Blut im Stuhl, ab dem 55. Lebensjahr werden die Kosten einer Darmspiegelung (Koloskopie) übernommen. Bei einer solchen Koloskopie können noch während der Untersuchung Polypen abgetragen werden - ein bestehendes Darmkrebsrisiko wird so frühzeitig eingedämmt. In der Abteilung für Innere Medizin der St. Lukas Klinik werden diese Vorsorgekoloskopien zur Darmkrebs-Früherkennung durchgeführt.

Etwa sechs Prozent der Bevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens Darmkrebs. Betroffen sind vor allem Menschen jenseits des 50. Lebensjahres. Pro Jahr gibt es nach Schätzung des Robert Koch Institutes etwa 71.000 Neuerkrankungen und 29.000 Todesfälle aufgrund von Darmkrebs. Damit sind Darmtumoren nach Lungentumoren die zweithäufigste Todesursache durch Krebserkrankungen. Etwa 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen entstehen aus zunächst gutartigen Polypen der Darmschleimhaut. In der Regel dauert es mehrere Jahre, bis aus dem Polypen ein bösartiger Tumor wird. Aus diesem Grund sind Vorsorgeuntersuchungen des Darmes sehr wichtig: Darmspiegelungen (Koloskopien) sind die aussagekräftigsten und effektivsten Vorsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs. Bei einer Darmspiegelung entdeckte Polypen können in den meisten Fällen sofort abgetragen werden. Deshalb kann mit der Vorsorgedarmspiegelung eine Darmkrebserkrankung nahezu vollständig verhindert werden. Darmtumore können in einem sehr frühen, meist noch heilbaren Stadium erkannt werden. Menschen, denen bereits Darmpolypen entfernt wurden, sollten die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Polypen bilden.

Mit dem Okkultbluttest wird geprüft, ob sich verstecktes Blut im Stuhl befindet, das mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist. Diese Blutspuren können von Darmpolypen oder Darmtumoren stammen. Der Test sollte regelmäßig einmal jährlich durchgeführt werden. Die Kosten hierfür übernehmen ab dem 50. Lebensjahr die Krankenkassen. 25 bis 30 Prozent der Tumore im Darm werden auf diesem Wege gefunden.

Etwa die Hälfte der Tumore im Mastdarm wird durch einfaches Austasten mit dem Finger (rektale Untersuchung) entdeckt. Darmtumoren können durch diese Methode jedoch nicht entdeckt werden. Auch hier übernehmen die Krankenkassen die Kosten ab dem 50. Lebensjahr. Für die Darmkrebs-Therapie stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die je nach Lage des Tumors, dem Erkrankungsstadium und Lebensalter sowie Allgemeinzustand des Patienten variabel eingesetzt werden. Die effizienteste Behandlung bei Darmkrebs ist die operative Entfernung des Tumors. Eine Operation im Frühstadium bietet eine Heilungschance von 90 Prozent. Unterstützend kommen Chemo-, Strahlen und/oder Antikörpertherapie zum Einsatz. Zu den Risikofaktoren für Darmkrebs zählt zum einen die familiäre Vorbelastung. Menschen, in deren Familie bereits Fälle von Darmkrebserkrankungen aufgetreten sind, haben ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Sie sollten sich frühzeitig informieren und Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Besonders mit steigendem Alter (ab dem 50. Lebensjahr) nimmt das Darmkrebsrisiko zu. Krebsvorstufen (Polypen) können jedoch bereits zehn bis 15 Jahre vorher entdeckt werden.

Menschen mit einer entzündlichen Darmerkrankung sollten besondere Vorsicht walten lassen. Langjährige Entzündungsprozesse können zu bösartigen Veränderungen der Darmschleimhaut führen. Auch eine unausgewogene Ernährung und ein ungesunder Lebensstil sind riskant: Bei Darmkrebs kann man von einer Zivilisationskrankheit sprechen. Die westliche Ernährung (viel tierisches Fett, wenig Obst, Gemüse, Getreide) fördert die Entstehung von Darmkrebserkrankungen. Zusätzlich zählen Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und Alkoholkonsum zu den Risikofaktoren.

Gut zu wissen

Onkologisches Zentrum Solingen

Onkologisches Zentrum Solingen an der St. Lukas Klinik
Qualitätsmanagementsystem zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Onkologisches Zentrum Solingen - Darmzentrum

Onkologisches Zentrum Solingen an der St. Lukas Klinik
- Darmzentrum -
Qualitätsmanagementsystem zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Onkologisches Zentrum Solingen - Pankreaszentrum

Onkologisches Zentrum Solingen an der St. Lukas Klinik
- Pankreaszentrum -
Qualitätsmanagementsystem zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Zertifiziertes Traumazentrum

Patienten mit mehreren Verletzungen müssen schnell und routiniert im Team von Spezialisten unterschiedlichen Fachdisziplinen versorgt werden. Diese Behandlungswege sind im Traumazentrum extern überprüft worden. Das

  • St. Josef Krankenhaus Haan
  • St. Josefs Krankenhaus Hilden
  • und die St. Lukas Klinik in Solingen

sind im Bergischen Traumanetz als lokales Traumazentrum zertifiziert.

Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie

Die Abteilung für Chirurgie der St. Lukas Klinik wurde für die operative Behandlung von Hernien von der Deutschen Herniengesellschaft mit dem DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie ausgezeichnet.

Das Siegel wird ausschließlich Fachabteilungen und niedergelassenen Chirurgen verliehen, die als Hernien-Experten große fachliche Erfahrungen in der Hernienchirurgie nachweisen können.

Berufsverband der Deutschen Chirurgen BDC e.V.

Chefarzt Dr. Markus Meibert ist Mitglied im Berufsverband der Deutschen Chirurgen BDC e.V.

International Colorectal Cancer Club ICRCC

Chefarzt Dr. Markus Meibert ist Mitglied im International Colorectal Cancer Club ICRCC.

Kontakt

Dr. Markus Meibert

Chefarzt

Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, 
Zusatzbezeichnungen: Spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie, 
Minimal-invasiver Chirurg

Andrea Reiser

Sekretariat

Telefon: 02 12/7 05-1 23 01

Telefax: 02 12/7 05-1 23 29

E-Mail an die Abteilung

Ambulanz-Sekretariat

Chirurgie

Terminvergabe, Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde (Arbeitsunfälle)

Telefon: 02 12/7 05-1 23 13

Telefax: 02 12/7 05-1 23 14

Sprechstunden

Sprechstunde Chefarzt Dr. Markus Meibert
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Sekretariat.

Allgemeine OP-Indikation
wochentags, 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Ambulanz-Sekretariat.

Adipositas
Donnerstag, ab 14.00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Sekretariat.

Reflux
Dienstag und Donnerstag, ab 14.00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Sekretariat.

Anale Inkontinenz
Dienstag und Donnerstag, ab 16.00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Sekretariat.

Arbeitsunfälle, Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Ambulanz-Sekretariat

Team

Dr. Michael Wieland

Oberarzt

Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie

Ute Heckendorf

Oberärztin

Fachärztin für Chirurgie, Viszeralchirurgie

Anne Brüske

Oberärztin/Leiterin des Schwerpunkts Handchirurgie

Fachärztin für Chirurgie, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Schwerpunktbezeichnung Handchirurgie

Abbas Fallahi

Oberarzt

Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie

Gregor Kara

Oberarzt

Facharzt für Chirurgie,
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Weiterbildung

Chirurgie

St. Lukas Klinik, Solingen

Basisweiterbildung Chirurgie
Umfang 24 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Markus Meibert

Proktologie

St. Lukas Klinik, Solingen

Zusatz-Weiterbildung Proktologie
Umfang 12 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Markus Meibert

Spezielle Viszeralchirurgie

St. Lukas Klinik, Solingen

Zusatz-Weiterbildung Spezielle Viszeralchirurgie
Umfang 24 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Markus Meibert

Allgemeine Chirurgie

St. Lukas Klinik, Solingen

Facharzt Allgemeine Chirurgie
Umfang 24 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Michael Wieland

Allgemeinmedizin

St. Lukas Klinik, Solingen (Verbundweiterbildung)

Verbundweiterbildung Facharzt für Allgemeinmedizin (Hausarzt)
Gemeinsam befugte Ärzte:
Dr. med. Markus Meibert
Prof. Dr. med. Thomas Standl
Prof. Dr. med. Peter Heering
Prof. Dr. med. Winfried Randerath
Dr. med. Werner Klur
Martin Schütz
Marina L'vovna Jakubova
Dr. med. Helmut Skodda
Dr. med. Dirk Uhlich
Christiane Lyson
Oloivier Weh-Gray
Dr. med. Susanne Kreil
Dr. med. Hermann Wilke
Dipl.-Biologe Hans-Peter Hassels
Dr. med. Annegret Wagner
Dr. med. Rolf Gloßner
Sabine Kierspe

Viszeralchirurgie

St. Lukas Klinik, Solingen

Facharzt Viszeralchirurgie
Umfang 48 Monate
Befugte Ärztin: Ute Heckendorf

Orthopädie und Unfallchirurgie

St. Lukas Klinik, Solingen

Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Umfang 24 Monate
Befugter Arzt: Gregor Kara

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