Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

Das Gesicht ist die Visitenkarte des Menschen. Es ist in vielfacher Hinsicht von zentraler Bedeutung für die Fremd- und Selbstwahrnehmung. Wer sich im Gesicht verletzt oder in diesem Bereich erkrankt, sorgt sich oft auch darum, entstellende Narben, Gesichtsdeformitäten oder funktionelle Einbußen davonzutragen.

Die Spezialisten der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie (MKG) in der St. Lukas Klinik in Solingen haben bei Operationen deshalb immer drei wesentliche Aspekte im Blick: die notwendige medizinische Therapie, ein ästhetisch gutes und ansprechendes Ergebnis, sowie den Erhalt des vollen Funktionsumfangs.

Zu unserem Behandlungsspektrum zählen

  • Erkrankungen von Haut, Knochen sowie Weichteilen im Bereich von Kopf, Zähnen und Mundhöhle
  • Gut- und bösartige Erkrankungen der Mundhöhle, des Gesichtsschädels und der Gesichtshaut, z.B. Mundhöhlenkrebs, Basaliome
  • Gut- und bösartige Erkrankungen der Speicheldrüsen
  • angeborene Fehlbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Schädelanomalien bei Säuglingen und Kleinkindern
  • operative Korrekturen von Kieferfehlstellungen (kieferorthopädische Chirurgie)
  • Unfallchirurgie und plastische Wiederherstellungschirurgie im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich
  • Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich, Funktionsstörungen und Schmerzsyndromen
  • Dentale Implantologie auch mit Knochenaufbau in Problemfällen
  • Erkrankungen des Kiefergelenkes
  • Dentoalveoläre Chirurgie (Zahn- und Mundchirurgie), auch bei Risikopatienten wie z.B. Blutern
  • Seltene Erkrankungen im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Viele Behandlungen sind ambulant in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose möglich. Die Patienten können dann am gleichen Tag wieder nach Hause gehen.

Anamnesebogen zum Download

Zur Einschätzung, ob neben Ihren Beschwerden weitere Erkrankungen vorliegen, die Einfluss auf Ihre Behandlung haben, wird Ihre Krankengeschichte in einem Anamnesebogen erhoben.

Sie können diesen Anamnesebogen am Bildschirm ausfüllen und per E-Mail an uns senden oder Sie drucken den Bogen aus und bringen diesen ausgefüllt zu Ihrem ambulanten Vorstellungstermin mit. 

Im Falle mehrerer Vorerkrankungen ist es hilfreich, wenn Sie uns von Ihrem Hausarzt außerdem eine Bescheinigung mit Nennung Ihrer Diagnosen und einen aktuellen Medikamentenplan mitbringen.

Dies verringert Ihre Wartezeit!

    Schwerpunkte der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie

    Krebserkrankungen (z.B. Mundhöhlenkrebs, Basaliome)

    Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen der St. Lukas Klinik haben sich unter anderem auf gut- und bösartige Erkrankungen im Bereich der Mundhöhle, der Gesichtsknochen und der Gesichtshaut spezialisiert.

    Allein die Zahl der Patienten mit Mundhöhlenkrebs hat sich in den vergangenen Jahrzehnten versechsfacht. Damit steht Mundhöhlenkrebs an fünfter Stelle der häufigsten Krebserkrankungen.

    Im Rahmen der Therapie gilt es nicht nur das bösartige Gewebe zu entfernen, sondern auch das Gesicht in Form, Funktion und Ästhetik wiederherzustellen. Wenn Knochenpartien entfernt werden müssen, können diese beispielsweise mit Beckenknochen oder Knochen aus anderen Regionen unmittelbar rekonstruiert werden.

    Bösartige Kopf-Hals-Tumoren

    Mundhöhlenkarzinome sind die siebthäufigste Krebsart bei deutschen Männern. Zum Teil werden diese Art von Tumoren erst spät diagnostiziert, so dass möglicherweise bereits Tochtergeschwülste in den Halslymphknoten oder anderen Organen vorliegen können. Daher ist das frühzeitige Erkennen solcher bösartigen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich besonders wichtig. Je früher Mundschleimhautkarzinome erkannt und behandelt werden, desto besser ist deren Heilungswahrscheinlichkeit. Durch regelmäßige ärztliche und zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen kann eine solche frühe Diagnose erfolgen.

    Weitere seltenere bösartige Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich können von lymphatischem Gewebe, den Speicheldrüsen, dem Bindegewebe (Sarkome), Knorpel- oder Knochengewebe, oder vom Nervengewebe ausgehen.

    Auch können bösartige Erkrankungen der Haut, wie zum Beispiel das Plattenepithelkarzinom, das maligne Melanom, das Basalzellkarzinom im Kopf-/Halsbereich auftreten.

    Risikofaktoren

    Begünstigende Faktoren für die Entstehung von Krebs im Kopf-Hals-Bereich sind Rauchen, Alkohol, dauerhafte mechanische Irritationen, schlechte Mundhygiene, Umweltfaktoren, Virusinfektionen und eine erbliche Vorbelastung. Leider können solche Erkrankungen aber auch ohne erkennbare Ursache auftreten.

    Das Mundhöhlenkarzinom (Plattenepithelkarzinom)

    Das Mundhöhlenkarzinom ist keine Seltenheit. Männer sind statistisch gesehen häufiger betroffen als Frauen. Der Verteilungsgipfel liegt in der Regel zwischen dem 5. bis 7. Lebensjahrzehnt.

    Die vorrangigen Symptome unterscheiden sich nach dem Entwicklungsstadium der Krebserkrankung.

    Das Erscheinungsbild eines Mundhöhlenkarzinoms kann mannigfaltig sein. Ein frühes Symptom kann hierbei eine weißliche, nicht abwischbare Mundschleimhautveränderung (Leukoplakie) sein, oder eine scheinbare Verletzung, welche nach zwei Wochen nicht abgeheilt ist. Im Verlauf nehmen diese Befunde an Größe zu, so dass weitere Symptome wie Rötungen, Schwellungen, Einziehungen, Blutungen und Verknotungen auftreten. Bei weiterer Progression treten Spätsymptome wie Schmerzen, Gefühlsstörungen, eine eingeschränkte Zungenbeweglichkeit mit kloßiger Sprache und Schluckbeschwerden auf. Das fortgeschrittene Stadium ist nicht selten zusätzlich bakteriell besiedelt (Superinfektion). 

    Die Faktoren, welche ein Mundhöhlenkarzinom verursachen, sind bekannt (siehe oben). Bei Rauchern ist das Risiko an dieser Erkrankung zu versterben, signifikant höher als bei Nichtrauchern. Auch der regelmäßige Alkoholkonsum beinhaltet ein deutlich höheres Risiko an Mundhöhlenkrebs zu erkranken. 

    Weitere Faktoren sind:

    • Asbestbelastung
    • Mangelernährung
    • Radonbelastung
    • Humanes Papillomvirus (HPV)
    • Eppstein-Barr Virus
    • Betelnusskauen (Asien)

    Diagnostik

    Zur Diagnosesicherung des Mundhöhlenkarzinoms gehört in erster Linie die Gewebeentnahme und eine pathohistologische/feingewebliche Begutachtung. Die Gewebeprobe kann meist in einem kleinen operativen Eingriff gewonnen werden.

    Bestätigt sich die klinische Verdachtsdiagnose, muss zur Erfassung der Tumorausbreitung eine sogenanntes Staging erfolgen. Hierzu wird die Röntgendiagnostik von Kopf, Hals und Brust, sowie eine Ultraschalluntersuchung vom Hals und den Bauchorganen benötigt.

    Nach Abschluss der notwendigen Voruntersuchungen kann die Tumorausbreitung in der TNM-Klassifikation fixiert werden. In einem sich anschließenden, interdisziplinären Tumorboard - einer fachübergreifenden  Beratung von Spezialisten aus MKG, HNO, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie und onkologischem Fachpersonal - wird anhand der gesammelten Befunde schließlich ein individuelles und  optimales Therapiekonzept, unter Berücksichtigung einer tumorfreien Resektion mit der höchst möglichen Lebensqualität, gemeinsam erstellt.

    Behandlung

    Die Behandlung orientiert sich unter anderem nach der Tumorausdehnung, die in der TNM-Klassifikation entsprechend eingestuft wird. Das therapeutische Vorgehen unterteilt sich in drei verschiedene Verfahren, die auch bei entsprechender Notwendigkeit kombiniert werden können:

    • Chirurgie
    • Strahlentherapie
    • Chemotherapie

    Das chirurgische Therapiekonzept ist nach Möglichkeit die Standardtherapie, die eine vollständige Entfernung des Tumors mit all seinen Ausläufern zum Ziel hat. Dabei kann bei größeren Tumoren die Notwendigkeit zur Entfernung der abführenden Lymphgefäße (Neck dissection) bestehen. Prinzipiell wird eine radikale Tumorresektion unter möglichst geringem Verlust der funktionellen und ästhetischen Strukturen angestrebt.

    Die Mund-, Kiefer und Plastische Gesichtschirurgie ist auf die Rehabilitation der Kau-, Schluck- und Sprechfunktion spezialisiert. Eine Wiederherstellung von Gewebedefekten erfolgt dabei unter Anwendung unterschiedlicher Rekonstruktionsverfahren. So ist es uns möglich unter Anwendung modernster Gerätschaften ein optimales Rekonstruktionsergebnis auch bei ausgedehnten Hart - und Weichgewebsdefekten mittels plastischer Chirurgie und mikrochirurgischer Verfahren zu erzielen.

    Nicht-chirurgische Therapiekonzepte sind die alleinige Strahlentherapie oder die alleinige Strahlen- und Chemotherapie - ohne Operation.

    Vor einer Strahlentherapie ist eine zahnärztliche Untersuchung notwendig, um potentielle Entzündungsherde („dentogene Foci“) zu sanieren. Im Rahmen dessen erfolgt auch die Anpassung einer Strahlenschutz und Fluoridierungsschiene für bezahnte Patienten vor Bestrahlungstherapie. Diese dient zum einen dem Schutz der Mundschleimhaut, dem Schutz vor Streustrahlung durch metallhaltigen Zahnersatz und zudem zur Anwendung von fluoridhaltigen Gelen, die den Schmelz härten und somit das Risiko von Strahlenkaries reduziert. 

    Je nach Bedarf besteht ein weiterer Behandlungsaspekt in einer Anbindung an unseren Sozialdienst, an die Psychoonkologie, an die Klinik-Seelsorge, an die Logopädie und an Selbsthilfegruppen. 

    Nachsorge

    Die Nachsorge erfolgt in einer spezialisierten Tumorsprechstunde. Im Rahmen dieser Sprechstunde erfolgen regelmäßige sonographische und radiologische Verlaufskontrollen, sowie die Planung der kaufunktionellen prothetischen Rehabilitation.

    • Im ersten Jahr sehen wir unsere Patientinnen oder Patienten alle 4 Wochen.
    • Im zweiten Jahr sind Kontrolluntersuchungen alle 2 Monate erforderlich 
    • Im dritten Jahr finden alle 3 Monate Kontrollen statt.
    • Im 4. Jahr erfolgt die Nachsorge halbjährlich
    • Ab dem 5. Jahr sind jährlich Nachsorgeuntersuchungen vorgesehen.

    Epithetik

    In seltenen Fällen ist es notwendig, Defekte nach tumorchirugischer Therapie durch eine Defektprothese (Epithese) zu versorgen. Hierfür erfolgt eine spezielle Anbindung unserer Patienten an einen Kooperationspartner, einen Epithetiker.

     

    Hauttumorerkrankungen

    Einer der Behandlungsschwerpunkte der Solinger Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie ist die Therapie bösartiger Hauttumore.

    Dazu zählen vor allem der „weiße“ Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Basaliom, Plattenepithelkarzinom) sowie der „schwarze“ Hautkrebs (malignes Melanom). In einem frühen Stadium lassen sich Hauttumorerkrankungen sehr gut therapieren. Fortgeschrittene Stadien einer bösartigen Hauttumorerkranung machen häufig eine interdiziplinäre Zusammenarbeit mit einem komplexen Therapieregime notwendig. Komplexe Fälle werden daher auch in einem interdisziplinären Tumorboard vorgestellt.

    Die Erstdiagnose oder die Äußerung einer Verdachtsdiagnose einer bösartigen Hauterkrankung erfolgt dabei häufig durch den niedergelassenen Kollegen. Danach erfolgt mit einer Überweisung die Erstvorstellung in unserer spezialisierten Hauttumorsprechstunde. Sprechzeiten und Telefonnummer zur Terminvereinbarung für die Spezialsprechstunde finden Sie unter "Sprechstunden".

    Die Behandlung wird bei „kleineren“ Befunden häufig in einem zweizeitigen Vorgehen koordiniert. D.h. im Rahmen eines ambulanten Eingriffs erfolgt die Entfernung des Hauttumors. Bestätigt uns der Pathologe (Facharzt für die mikro- und makroskopische feingewebliche Untersuchung) die vollständige Entfernung des Hauttumors, erfolgt wenige Tage später in einem kurzen stationären zweiten Eingriff die plastisch-chirurgische Wiederherstellung der Hautoberfläche.

    Unser Hauptanliegen ist es, darauf zu achten, dass das Ergebnis ästhetisch ansprechend und möglichst unauffällig ist. Dabei kommen verschiedene rekonstruktive Verfahren zum Einsatz, die je nach Lage im Gesicht (Auge, Nase, Lippe, Ohr, Wange, Stirn, Kopfregion) sehr unterschiedlich sein können. Die Details und die Möglichkeiten werden Ihnen im Rahmen der Spezialsprechstunde genau erklärt. Umfangreichere Krankheitsbilder erfordern einen stationären Aufenthalt. Die Nahtentfernung erfolgt dann je nach Körperregion 5 bis 14 Tage nach der Operation.

    Für die Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Ambulanz-Sekretariat.

    Operation angeborener Fehlbildungen des Gesichts und des Schädels: Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten

    Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten (LKG-Spalten) sind die zweithäufigste angeborene Fehlbildung. In Deutschland ist eines von 600 Babys davon betroffen.

    Lippen-Kiefer-Gaumenspalten können das Aussehen, die Atmung, die Zahnstellung sowie das Sprech- und Hörvermögen beeinträchtigen.

    Häufig wird die Fehbildung bereits während der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft festgestellt.

    Unser erfahrenes Spaltteam setzt auf eine umfassende Beratung, eine optimale Operationsvorbereitung mit ggf. notwendiger Ausformung von Kiefer- und Nasenanatomie. Dies erfolgt mittels der sogenannten NAM-Technik (Nasoalveoläres Molding). Anschließend wird die Spalte je nach Ausprägungsgrad durch ein aufeinander aufbauendes, mehrstufiges chirurgisches Behandlungskonzept versorgt. Das Ziel eines unauffälligen Erscheinungsbildes mit gutem funktionellen Ergebnis erfordert die enge Zusammenarbeit zahlreicher Fachdisziplinen. Hierzu gehört neben der MKG-Chirurgie die Kieferorthopädie, Kinderheilkunde, HNO, klassische Zahnheilkunde und Logopädie. Diesem wird im Rahmen unserer interdisziplinären Sprechstunde Rechnung getragen.

    Therapiekonzept

    Ausführliche Informationen zum Therapiekonzept bei Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten erhalten Sie hier. 

    Behandlungsablauf

    Die operativen Eingriffe werden altersabhängig in unserer Klinik bzw. von unserem Spaltteam mit den Kooperationspartnern in den Kinderkliniken des Städtischen Klinikums Solingen oder Wuppertal (link: hierzu gibt es bereits eine SOP (Station blau etc, mit Nennung der Station, Adresse und Ablauf der Anmeldung vor Ort) durchgeführt.

    • Nach der Geburt
      wird in Abhängigkeit der Spaltform eine Plattentherapie mit oder ohne nasoalveolärem Molding begonnen.
    • Im Alter von 4 – 6 Monaten
      erfolgt der Lippenverschluss und eine primäre Nasenkorrektur. Ziel der operativen Korrektur besteht hinsichtlich der Funktion in der Schaffung einer anatomisch normalen Muskelschlinge des Mundes. Dies ist Voraussetzung für eine normale Sprache sowie eine harmonische Gesichtssymmetrie (beim Lachen wie bei entspanntem Gesicht in Ruhe). Eine normale Funktion und eine ansprechende Ästhetik bedingen sich oft gegenseitig. Der natürliche Lippenschwung (Amor-/ Cupidobogen) wird bei einseitigen Spalten durch die Operationstechnik nach TENNISON-RANDALL beziehungsweise bei beidseitigen Spalten nach der Technik von VEAU ausgeformt. Zudem wird die Rekonstruktion des vorderen Nasenbodens und die Schaffung einer seitengleichen Nasenflügelanatomie (Operationstechnik nach Sayler) vorgenommen. Meist bleibt außer einer feinen, kaum sichtbaren Narbe nichts zurück.
    • Im Alter von 9 – 15 Monaten
      Hart- und Weichgaumenverschluss: Für einen natürlichen Sprachklang und normalen Schluckakt ist ein ausreichend langer, verschlossener und gut funktionierender Gaumen Voraussetzung. Dieser wird durch die Kombination verschiedener Operationstechniken (u.a. OP nach KRIENS) erreicht. Die Festlegung des Operationszeitpunktes berücksichtigt dabei zwei wesentliche Aspekte. Zum einen wird die Möglichkeit eines frühen kompetenten Sprecherwerbs ermöglicht, aber auf der anderen Seite auch eine mögliche narbenbedingte Wachstumshemmung des Oberkiefers minimiert. In der gleichen Operation wird je nach Bedarf durch die Kollegen der HNO-Klinik das Ohr untersucht und eventuell Paukenröhrchen gelegt.
    • Logopädie
      Eine professionelle sprachtherapeutische Übungstherapie ist oft begleitend für die nächsten Jahre notwendig. Gleich dem operativen Ziel eines unauffälligen Erscheinungsbildes zum Zeitpunkt der Einschulung soll mit Eintritt in die Grundschule die Sprache gut verständlich sein.
    • Im Alter von 8-10 Jahren ist im Falle einer Beteiligung des Kieferkammes (z.B. bei durchgehenden LKG-Spalten) eine Kieferspaltosteoplastik notwendig. Hierzu wird ein Knochentransplantat, dass minimal invasiv vom Beckenknochen gewonnen wird, in den Spaltbereich eingebracht. Dies ist oft die einzige Möglichkeit für einen normalen Ablauf des Zahndurchbruches im Spaltbereich, einer guten Ausformung des Zahnbogens und verbessert das ästhetische Erscheinungsbild des Naseneingangs.
    • Nach Abschluss des Wachstums kann es trotz begleitender kieferorthopädischer Zahnstellungskorrektur notwendig sein, dass eine Kieferfehlstellung vorliegt (link zu unserem Abschnitt kieferorthopädische Chirurgie). In diesem Fall wäre eine knöcherne Korrektur der nicht normalen Oberkieferlage zum Unterkiefer zu planen. Dies erfolgt in enger Absprache mit dem behandelnden Kieferorthopäden.

    Informationen für Eltern zum Ablauf und der Organisation bei Operationen von Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten bei kleinen Kindern erhalten Sie hier.

    Operation angeborener Fehlbildung des Gesichts und des Schädels: Pierre-Robin-Syndrom

    Das Pierre-Robin-Syndrom oder die Robin-Sequenz ist eine angeborene Fehlbildung, die meist mit einer Gaumenspalte einhergeht, in Deutschland aber nur selten vorkommt.

    Kinder, die mit dem Syndrom zur Welt kommen, leiden jedoch unter massiven gesundheitlichen Problemen: Durch die Unterkiefer-Rücklage und eine in den Rachen verlängerte Zunge ist die Atmung behindert. Im Schlaf können dadurch Atempausen einsetzen, die lebensbedrohlich sein können. Durch Einschränkungen im Saug- und Schluckvorgang kann die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder zurückbleiben und schwere Schäden verursachen.

    Am Universitätsklinikum Tübingen wurde deshalb ein Verfahren entwickelt, das durch einen weniger belastenden chirurgischen Eingriff eine deutliche Verbesserung der Symptome herbeiführt: die Tübinger Gaumenplatte. Das erfahrene, interdisziplinäre Team der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie in der St. Lukas Klinik führt diese Therapie in Kooperation mit erfahrenen Kinderkliniken durch. 

    Unsere Animation zeigt, wie solch eine Gaumenplatte aussieht und wie die Atmungsstörung durch den operativen Eingriff beseitigt wird.

    Operation angeborener Fehlbildungen des Gesichts und des Schädels: Kraniosynostosen

    Im Falle des Vorliegens einer frühkindlichen Schädeldeformität kann diese aus unterschiedlichen Gründen resultieren. Neben sogenannten lagerungsbedingten Schädelverformungen, kann es durch einen frühzeitigen Verschluss der Schädelnähte (sog. Suturen) zu einer unnatürlichen Kopfform kommen.

    Während lagerungsbedingte Schädelanomalien nicht operiert werden müssen, ist in Abhängigkeit von dem Ausprägungsgrad bei Kindern mit einer nachgewiesenen Nahtsynostose eine operative Korrektur geboten. In der Regel treten die Kraniosynostosen ohne weitere Begleiterkrankungen auf. Je nach betroffener Schädelnaht variiert die Kopfform:

    • Langschädel  (Skaphozephalus)
    • Dreieckschädel (Trigonocephalus)
    • Schiefschädel (anteriorer oder posteriorer Plagiocephalus) oder
    • Kurzschädel (Brachycephalus).

    In seltenen Fällen kann die Nahtsynostose auch Teil eines Syndroms sein, bei dem weitere Symptome bestehen (z.B.: Apert Syndrom, Crouzon Syndrom, Pfeiffer Syndrom). Die durch die Nahtsynostose bedingten Schädelverformungen führen häufig zu therapiebedürftigen Veränderungen im Gesichtsbereich. Um diesem zum Teil komplexen Krankheitsbild in vollem Umfang gerecht zu werden, ist ein interdisziplinäres Expertenteam aus den Fachbereichen Kinderneurochirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie der Augenheilkunde, Intensivmedizin und Kinderheilkunde erforderlich. Die Behandlung unserer Patienten wird in Kooperation mit der Kinderneurochirurgie der Asklepios Kinderklink St. Augustin und der Uniklinik Köln durchgeführt.  

    Neben angeborenen Gesichtsanomalien behandeln unsere Spezialisten auch seltene Erkrankungen des Gesichts- und Hirnschädels (kraniofaziale Anomalien) die zu Gesichts- und Schädeldysmorphien oder Funktionseinschränkungen führen (z. B.: Fibröse Dysplasie, Eagle Syndrom, CHARGE-Syndrom, mediane und laterale Halszysten).

    Die Beratung und Betreuung der Patienten sowie von Eltern und unseren kleinen Patienten erfolgt in einer Spezialsprechstunde.

     

    Kraniosynostosen entstehen durch die vorzeitige Verknöcherung von Schädelnähten. Welche Nähte sind für die Entstehung der unterschiedlichen Schädeldeformitäten maßgeblich? Hier wird es anschaulich gezeigt.

    Wiederherstellende Chirurgie nach Unfällen und Verletzungen

    Das Gesicht ist die Visitenkarte des Menschen. Sichtbare und entstellende Verletzungen im Gesichtsbereich – beispielsweise nach einem Unfall oder einer Tumorbehandlung – belasten Betroffene oft nicht nur psychisch sondern auch gesundheitlich.

    Unser Ziel ist deshalb zum einen, den Patienten zu einem unauffälligen Aussehen zu verhelfen und zum anderen, wichtige Funktionen wie Schlucken, Kauen, Sehen und Sprechen wiederherzustellen.

    Hierzu kommen moderne Verfahren der digitalen 3D-Planung und Telemedizin zum Einsatz. Neben CT- und MRT-Bildern werden entsprechend der Verletzung oder ihrer Folgen 3D-Fotos bzw. 3D-Oberflächenscans angefertigt und in die Planung miteinbezogen. Zur Erreichung eines optimalen Ergebnisses kann es notwendig sein, dass auch individuelle, für den einzelnen Patienten angefertigte Implantate im 3D Druckverfahren hergestellt werden müssen.

      Kieferorthopädische Chirurgie

      Im Mittelpunkt der kieferorthopädischen Chirurgie steht die Korrektur von Kieferfehlstellungen. Auslöser für eine Kieferfehlstellung können sehr unterschiedlich sein. So kann allein eine unterschiedliche Wachstumsrichtung und – geschwindigkeit des Ober- und Unterkiefers während des Gesichtswachstums Ursache sein. Aber auch in der Folge von Unfällen, atypischen Schluckmustern, Daumenlutschen oder anderen Umstände kann eine Dysgnathie entstehen.

      Während die alleinige Zahnfehlstellung eine Domäne der Kieferorthopädie ist, bedarf es bei Vorliegen einer knöchernen Fehllage von Ober- zu Unterkiefer eines gemeinsamen Vorgehens von Kieferorthopäden und Kieferchirurgen. Die Dauer der Therapie kann je nach Ausprägung zwischen 1 und 3 Jahren betragen.

      Eine Korrektur einer Fehlpositionierung von Ober- bzw. Unterkiefer ist nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern primär aus kaufunktionellen Gesichtspunkten ratsam. Denn schließen die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer nicht richtig, kann es zu Schwierigkeiten beim Essen oder Sprechen, zu Zahnfehlstellungen, zu ungünstigem Einfluss auf die Lippenstellung, Mimik und Harmonie des Gesichts kommen. In engem interdisziplinären Austausch mit den niedergelassenen Kieferorthopäden werden die Patienten auf die Operation vorbereitet. Nach entsprechender Zahnregulierung durch den Kieferorthopäden erfolgt die sogenannte Umstellungsoperation in der Klinik. Für die chirurgische Korrektur werden Schleimhautschnitte im Mundinneren durchgeführt, damit später keine sichtbaren Narben verbleiben. Im Rahmen der Operation wird der Knochen in die anatomisch korrekte Position gestellt, so dass der Kiefer je nach Fehlstellung nach vorne oder hinten verlagert wird. Entsprechend der vorher durchgeführten Zahnregulierung passen anschließend die Zähne nahezu perfekt zueinander und bedürfen nur noch einer kleinen Korrektur durch den Kieferorthopäden.

      Behandlungsablauf

      Nach einem Vorstellungstermin beim Kieferorthopäden und uns wird die Therapie mit einer kieferorthopädischen Vorbehandlung begonnen. Hierzu ist in der Regel das Tragen einer festsitzenden Zahnspange notwendig. Die Zahnbögen werden in Vorbereitung auf die Operation ausgeformt. In manchen Fällen muss aber vor Beginn der kieferorthopädischen Therapie eine kieferchirurgische Operation vorweggeschaltet werden (z.B. chirurgische Gaumennahterweiterung). Auch die operative Entfernung von Weisheitszähnen, sofern vorhanden, sollte in der Regel 3 Monate vor der geplanten Umstellungsosteotomie durchgeführt worden sein.

      Nach Abschluss der kieferorthopädischen Vorbehandlung wird die Planung der Operation ca. 3 Wochen vor dem OP-Termin in unserer speziellen Dysgnathiesprechstunde durchgeführt. Im Rahmen der anschließend zu planenden Operationssimulation wird die genaue Verlagerungsstrecke der Kiefer dreidimensional exakt an den patientenindividuellen Kiefermodellen simuliert und ein Operationssplint hergestellt. Dieser garantiert die exakte Übertragung der Operationsplanung in die gewünschte Position der Kiefer während der Operation. Nach Verlagerung der Kiefer in die korrekte Position, wird der Knochen mit kleinen Miniplatten und Schrauben aus Reintitan fixiert.

      Der Eingriff in Vollnarkose wird vollständig von der Mundhöhle ausgeführt, so dass keine von außen sichtbaren Narben verbleiben können. Die Aufnahme von flüssiger Nahrung über den Mund ist ab dem ersten postoperativen Tag möglich. In einigen Fällen kann auch hochkalorische, flüssige Nahrung über eine nasal gelegte Sonde verabreicht werden, um die Kalorienzufuhr für eine optimale Wundheilung zu gewährleisten und das Risiko einer Wundinfektion zu verringern. Eine starre Fixierung der Kiefer zueinander mit Drahtschlingen wird bei uns nicht angewandt. Der stationäre Aufenthalt beträgt 3 bis 5 Tage. Der Fadenzug erfolgt je nach OP in 7 bis 14 Tagen postoperativ. In den ersten Wochen nach OP erfolgen regelmäßige, wöchentliche Kontrollen in unserer Ambulanz. Die eingebrachten Metallplättchen und Schrauben aus Reintitan werden durch einen kleinen Eingriff nach 6 Monaten und einem stationären Aufenthalt von 2 Tagen in Narkose entfernt.

      Implantologie

      Zahnlücken beeinträchtigen nicht nur das Aussehen, sondern oftmals auch die Gesundheit und das Wohlbefinden. Implantate bieten für die Schließung der Lücken nicht nur eine kosmetisch anspruchsvolle Lösung, sondern auch zahlreiche weitere Vorteile aus zahnmedizinischer Sicht. Künstliche Zahnwurzeln können sowohl bei Einzelzahnlücken, beim Lückengebiss oder bei einem zahnlosen Kiefer implantiert werden und die Lebensqualität enorm verbessern. Im Anschluss werden die Implantate durch den Zahnarzt mit Kronen, Brücken oder anderweitigen prothetischen Lösungen weiterversorgt.

      Durch die bei uns gegebene Möglichkeit einer modernen computerthomographischen Darstellung des Ober- und Unterkiefers mittels strahlenarmen Conebeam CT /DVT und 3D-Planung können auch bei komplexen Problemstellungen kosmetisch und medizinisch optimale Lösungen erreicht werden.

      Wenn nötig, ist im Falle hochatropher Kieferabschnitte, bei denen Schleimhaut- und Knochenschwund vorliegt, vor oder während der Implantation ein Knochenaufbau nötig. Dies kann in vielfältiger Form geschehen und muss individuell festgelegt werden. Sofern Weichgewebsdefizite vorliegen ist eventuell eine operative Korrektur nötig.

      Überblick: Zahnärztliche Operationen

      Zum Leistungsspektrum der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie zählen auch sämtliche klassische zahnärztliche Operationen wie:

      • Zahnentfernungen aller Art, speziell bei Patienten mit Blutungsneigung und Risikoprofil
      • Weisheitszahnentfernungen
      • Freilegung verlagerter Zähne vor kieferorthopädischer Therapie
      • Wurzelspitzenresektion (Versuch des chirurgischen Zahnerhaltes )
      • Therapie von Abszessen
      • Zystenentfernungen im Kieferbereich
      • Behandlungen und Operationen im Kieferhöhlenbereich
      • Entfernung störender Bändchen ( z.B. Lippen- oder Zungenbändchen )
      • Versorgung von Unfallschäden an Zähnen und Kiefer

      Zahnärztliche Operationen: Zahnsanierungen

      Zu unserem umfangreichen Behandlungsspektrum gehören insbesondere operative Zahnentfernungen. Diese sind angezeigt, wenn eine herkömmliche Extraktion nicht ohne Schädigung von Gewebe möglich wäre.

      Auslösende Faktoren, die den Zahnerhalt in Frage stellen können vielfältig sein. Neben einer Parodontitis oder Zahnkaries können Probleme an den Zahnwurzeln, akute wie chronische Zahnschmerzen oder allgemeinmedizinische Gründe die Entfernung von Zähnen notwendig machen. Auch prothetische Indikationen, Zahnfehlstellungen oder eine Summe aus mehreren Faktoren können dies verursachen.

      Unser Ziel ist es, den Eingriff für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Dies gilt insbesondere auch für sogenannte Risikopatienten oder bei bekannter Blutungsneigung. Bei uns sind Sie in kompetenter Betreuung. Jeder Eingriff wird nach einem persönlichen Aufklärungsgespräch individuell und je nach Sanierungsbedarf geplant.

       

      Zahnärztliche Operationen: Weisheitszähne

      Bei Weisheitszähnen, die nicht oder nur teilweise durch die Mundschleimhaut durchgebrochen sind, ist oftmals eine prophylaktische Entfernung sinnvoll, um der Gefahr von Entzündungen und Komplikationen vorzubeugen. Selbst bei vollständigem Durchbruch sind Weisheitszähne durch ihre Position weit hinten im Kiefer, oftmals nur schwer für die Mundhygiene zugänglich und daher häufiger von Karies betroffen. Die genauen Kriterien für die Entfernung von Weisheitszähnen sind in den sogenannten AWMF Leitlinien genau aufgeführt und können von Ihnen dort nachgelesen werden.

      In der Regel kann die Entfernung der Weisheitszähne unter Lokalanästhesie stattfinden. Zudem bieten wir die Möglichkeit einer Vollnarkose auf Überweisung eines entsprechenden Facharztes an. Die Wunden werden im Anschluss vernäht und eine Nahtentfernung kann nach 7-10 Tagen erfolgen.

      Zahnärztliche Operationen: Wurzelspitzenresektion

      Ist ein Zahn nach einer abgeschlossenen Wurzelkanalbehandlung nicht beschwerdefrei, oder kann die Entzündung nicht therapiert werden, dient die Wurzelspitzenresektion dem chirurgischen Zahnerhalt. In der Regel findet die Operation in Lokalanästhesie statt.

      Das entzündliche Gewebe wird samt Wurzelspitze entfernt und nach sorgfältiger Säuberung des entstandenen Knochendefektes wird das Weichgewebe wieder vernäht. Eine Röntgenaufnahme am Ende der Operation gibt Aufschluss über die erfolgte Resektion.

      Narkosebehandlung

      Die Vollnarkose bietet eine Behandlungsoption unter schmerzfreien Bedingungen, bei denen der Patient in einen künstlich herbeigeführten Schlafzustand versetzt wird.

      Sie wird in unserem Haus ausschließlich von einem erfahrenen Anästhesisten-Team durchgeführt.

      Die Kosten für eine Vollnarkose werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen und müssen daher meist von den Patienten selbst getragen werden. Eine Ausnahme können die folgenden Fälle bilden:

      • Der Patient leidet unter einer Zahnarztphobie, die ihm fachärztlich, das heißt von einem Facharzt für Psychiatrie attestiert wird.
      • Kinder unter 12 Jahren, die ohne Vollnarkose nicht behandelt werden können.
      • Bei den Patienten handelt es sich um Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung. Zu den körperlichen Behinderungen zählen beispielsweise starke Bewegungsstörungen.
      • Die Patienten sind allergisch gegen bestimmte Betäubungsmittel oder diese dürfen aufgrund einer Vorerkrankung nicht angewendet werden.
      • Der geplante zahnchirurgische Eingriff ist so umfangreich, dass eine örtliche Betäubung nicht ausreichend wäre.

      Alle zahnärztlichen Operationen können meist in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Je nach Umfang der notwendigen Maßnahmen ist es möglich, diese auch in Narkose oder Sedierung (Dämmerschlaf) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie vorzunehmen. Hierzu ist es aber notwendig, dass vor dem finalen Operationstermin ein Gespräch mit dem Anästhesisten stattgefunden hat und notwendige Unterlagen zu Vorerkrankungen mitgebracht werden.

      Im Falle eines ambulanten Eingriffes in Narkose bzw. Sedierung werden wir vom Team der Anästhesiepraxis Narconova unterstützt. Nähere Informationen zur Durchführung einer ambulanten Narkose erhalten Sie hier.

      Downloads

      Anamnesebogen zum Ausfüllen vor der Behandlung in unserer Klinik

      Anamnesebogen zum Download

      Zur Einschätzung, ob neben Ihren Beschwerden weitere Erkrankungen vorliegen, die Einfluss auf Ihre Behandlung haben, wird Ihre Krankengeschichte in einem Anamnesebogen erhoben.

      Sie können diesen Anamnesebogen am Bildschirm ausfüllen und per E-Mail an uns senden oder Sie drucken den Bogen aus und bringen diesen ausgefüllt zu Ihrem ambulanten Vorstellungstermin mit. 

      Im Falle mehrerer Vorerkrankungen ist es hilfreich, wenn Sie uns von Ihrem Hausarzt außerdem eine Bescheinigung mit Nennung Ihrer Diagnosen und einen aktuellen Medikamentenplan mitbringen.

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        Merkblatt für Eltern: OPs von Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten bei kleinen Kindern

        im Helios Klinikum Wuppertal und im Städtischen Klinikum Solingen

        Gut zu wissen

        Kopf-Hals-Tumorzentrum

        Patienten mit einer bösartigen Erkrankung im Kopf- Hals-Bereich bedürfen einer fachübergreifenden Behandlung von der Diagnose bis hin zur Rehabilitation. Experten unterschiedlicher Disziplinen bieten im Kopf-Hals-Tumorzentrum eine koordinierte Rundumversorgung mit aufeinander abgestimmten und transparenten Behandlungswegen.

        Im Vordergrund der Behandlung in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie steht die möglichst vollständige Wiederherstellung der Kaufunktion inklusive der Versorgung mit Implantaten oder Prothesen. Unterstützende Angebote wie etwa die Begleitung durch eine Psycho-Onkologin oder Hilfestellung durch den Sozialdienst sind fester Bestandteil des integrierten Konzepts im Kopf-Hals-Tumorzentrum.

        Technische Ausstattung der Mund-, Kiefer-, und Plastischen Gesichtschirurgie

        • 3D-Drucker
        • 3D-Gesichts- und Schädel-Scan-Verfahren
        • Laser
        • Spezielles Röntgen / Dental-CT
        • 3D-Navigation
        • Endoskopie
        • Ultraschall

        Kooperationspartner

        Städtisches Klinikum Solingen

        Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
        Dr. Volker Soditt     

        Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
        Prof. Dr. A. Sesterhenn

        Gotenstraße 1
        42653 Solingen

         

        Helios Universitätsklinikum Wuppertal

        Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
        Prof. Dr. Stefan Wirth

        Heusnerstraße 40
        42283 Wuppertal

         

        Asklepios Kinderklinik St. Augustin

        Abteilung für Kinderneurochirurgie
        Prof. Dr. Martina Messing-Jünger 

        Arnold-Jansen-Str. 29
        53757 St. Augustin 
         

         

        MVZ R(h)einZahn

        Prof. Dr. Dr. Rudolf H. Reich

        Welschnonnenstraße 1-5
        53111 Bonn

         

        HNO Praxis Leichlingen

        Dr. med. Christian Sartorius

        Am Büscherhof 3a
        42799 Leichlingen

         

        Kieferorthopädische Fachpraxis

        Dr. Antje Maas

        Erlbruch 36
        45657 Recklinghausen

        Kontakt

        Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini

        Chefarzt

        Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Oralchirurgie
        Schwerpunkt Implantologie, Zusatzbezeichnung Plastische Operationen,
        Lasermedizin DGLM, DGPW

        Gabriele Wagner

        Sekretariat

        Telefon: 02 12/7 05-1 24 01

        Telefax: 02 12/7 05-1 24 04

        E-Mail an die Abteilung

        Cordula Kloy

        Ambulanz-Sekretariat

        Terminvergabe und Rückfragen

        Telefon 02 12/7 05-1 24 20

        Telefax: 02 12/7 05-1 24 02

        E-Mail an Cordula Kloy

        Ilona Richter

        Ambulanz-Sekretariat

        Terminvergabe und Rückfragen

        Telefon 02 12/7 05-1 24 20

        Telefax: 02 12/7 05-1 24 02

        E-Mail an Ilona Richter

        Elena Rudozub

        Ambulanz-Sekretariat

        Terminvergabe und Rückfragen

        Telefon 02 12/7 05-1 24 20

        Telefax: 02 12/7 05-1 24 02

        E-Mail an Elena Rudozub

        Sprechstunden

        Offene Sprechstunde

        Montag bis Freitag 8.30 - 11.00 Uhr

        Bitte vereinbaren Sie einen Termin im Ambulanz-Sekretariat

         

        Spezialsprechstunden

        Bisphosphonate
        Montag, 14.00 - 16.30 Uhr

        Hauttumore
        Montag, 14.00 - 16.30 Uhr

        Helmtherapie
        Dienstag, 14.00 - 16.30 Uhr

        Tumore
        Dienstag, 13.00 - 16.30 Uhr

        Implantate
        Dienstag und Mittwoch, 14.00 – 16.00 Uhr

        Kiefergelenk
        Mittwoch, 14.00 – 16.30 Uhr

        Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten und Fehlbildungen
        Mittwoch, 14.00 – 16.30 Uhr

        Dysgnathie
        Donnerstag, 14.00 – 17.00 Uhr

        Bitte vereinbaren Sie für alle Sprechstunden einen Termin im Ambulanz-Sekretariat.

         

         

        Team

        Gunther Au-Balbach

        Oberarzt

        Sami Eletr

        Oberarzt

        Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

        Aliyar Fakhran

        Oberarzt

        Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie,
        Schwerpunkt Plastische Chirurgie

        Ioannis Papadimitriou

        Funktionsoberarzt

        Fachzahnarzt für Oralchirurgie

        Huber Palencia

        Funktionsoberarzt

        Fachzahnarzt für Oralchirurgie

        Assistenzärztinnen und -ärzte

        Dr. Nadine Gilles

        Dr. Johanna Lilienbeck

        Katharina Mönkmeyer

        Dr. Sarah Neering M.Sc.

        Florian Pehlke

        Maren Tusch

        Christian J. Wagner 

         

        Weiterbildung

        Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

        St. Lukas Klinik, Solingen

        Facharzt Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
        Umfang 60 Monate
        Befugter Arzt: Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini

        Oralchirurgie

        St. Lukas Klinik, Solingen

        Zusatz-Weiterbildung Oralchirurgie
        Umfang 24 Monate
        Befugter Arzt: Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini

        Plastische Operationen

        St. Lukas Klinik, Solingen

        Zusatz-Weiterbildung Plastische Operationen
        Umfang 24 Monate
        Befugter Arzt: Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini

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